Was ist Marketing 3.0?

Die Welt ist voller Werbung. In der Regel stört sie einfach nur oder ist schlecht. Deswegen sehen wir sehr oft lange Gesichter, wenn wir sagen, wir machen Online Marketing. Dabei ist es so viel mehr als nur schnöde Werbung (auch wenn die sicherlich ein Teil davon ist). Marketing ist das gesamte Konstrukt um die Vermarktung eines Produkts oder einer Dienstleistung. Und mit Marketing 3.0 wird es erst so richtig spannend.

Marketing im Wandel der Zeit

Marketing gibt es so lange es Produkte gibt.

Anfangs war es nicht mehr als Hören-Sagen und die mündlichen Erfahrungsberichte. Vielleicht hatten in Zeiten der Neandertaler die Stöcker von Ubgluk bessere Qualität und waren langlebiger als die von Dushduk? Oder Manana malte die besten Höhlenmalereien? Ohne Internet oder Zeitung gab es zur Verbreitung der Kunde trotzdem nur die Mundpropaganda.

Im Mittelalter waren es dann die Marktschreier und gezielt gestreute Gerüchte, die Dinge verkaufen sollten, später kamen dann Werbeplakate und Flyer hinzu. Heute ist es vor allem Außenwerbung auf Plakaten oder LED-Wänden oder Werbespots in TV und Internet. Natürlich mit einer guten Portion Cookies, damit es auch zu dir passt und die Firmen noch mehr Umsatz mit dir generieren können.

Doch im Wandel der Zeit hat sich mit der Art der Werbung und des Marketings Einiges getan. Vor allem mit der Industrialisierung hat sich auch Marketing immer weiter entwickelt und es ist viel mehr als nur „Kaufe Produkt Y, weil super!“.

Aber der Reihe nach.

Marketing 1.0
Marketing 1.0 will verkaufen (CC BY-NC-SA 4.0) GGP

Marketing 1.0

Klassisch für Marketing 1.0 ist der Marktschreier. Er ruft aus Leibeskräften einfach „Kauft Äpfel bei Müllers – es sind die Saftigsten!“. Versprechen und rein am Produkt orientiert. Verkaufen, verkaufen, verkaufen. Egal, wie. Hauptsache, es kommt aus den Regalen in die Haushalte.

Doch die Menschen werden anspruchsvoller. Es brauchte eine neue Masche zum Verkauf.

Marketing 2.0

Es steht nicht mehr das Produkt bei Marketing 2.0 im Vordergrund, sondern das Gefühl, das mit einem Ding oder einer Firma verbunden wird. Apple hat das perfektioniert. Es steht das Gefühl des Dazugehörens im Vordergrund. Das Firmenimage ist wichtiger als das Produkt selbst.

Werbung wird emotionaler.

Nur mit einer bestimmten Zigarettenmarke hast du mit deinen Freunden eine gute Zeit. Du kannst Freiheit nur mit diesem Bier genießen. Hast du kein aktuelles iPhone? Wie kannst du überhaupt leben?

Die Masche zieht immer noch. Schau dir mal die aktuellen Werbeplakate an den Öffi-Haltestellen an, oder in den Schaukästen. Du wirst nur noch bei Discountern sehen, dass du Produkt X kaufen sollst, weil es gerade noch billiger ist. Die meisten Hersteller versuchen, dich mit Emotionen zu fangen.

Doch auch Marketing 2.0 geht so langsam den Weg alles Vergänglichem. Für die „Konsumierenden“ ist das Gefühl nicht mehr das Maß aller Dinge. Es wird bewusster konsumiert, Nachhaltigkeit und „grüne Dinge“ sind der letzte Schrei. Firmen haben das erkannt und betreiben fleißig Greenwashing. Image aufbauen und gleichzeitig mehr verkaufen. Ein willkommenes Fressen.

Es wandelt sich aber weiter. Viele Menschen haben verstanden, dass das nicht das Richtige ist.

Marketing 2.0
Marketing 2.0 verkauft Stimmungen und Gefühle (CC BY-NC-SA 4.0) GGP

Marketing 3.0

Der nächste große Schritt passiert in diesem Augenblick: Marketing 3.0. Du bist live dabei.

Dinge müssen immer mehr einen Sinn bzw. Zweck erfüllen. Brauchen echten Mehrwert. Sie müssen „Purpose“ haben.

Sogar Firmen denken ernsthaft und grundlegend um. Echte Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Grundprinzip.

Und aus Konsument:in wird so Prosument:in. Professionelle Ansprüche an ein Produkt oder eine Leistung geben den Ton an.

Genau da setzt Purpeting an.

Auch Marketing kann sinnstiftend sein. Es kann wirklich nachhaltig sein und ebenfalls Ressourcen schonen – materielle Dinge wiederverwenden und Arbeitskraft sinnvoll einsetzen. Wir arbeiten zudem so transparent es uns möglich ist. Und unsere Inhalte versuchen wir zu gendern – hier erfährst du, warum.

Klingt eigentlich logisch, Ressourcen zu schonen, damit es ein Morgen gibt. Oder Ausbeutern keine Chance zu geben, weil der Nachschub an Resilienz und Leistungsvermögen eben auch nicht vom Himmel fällt. Burn Out ist keine Seltenheit in der Marketing-Branche – und das nur bei Führungspositionen mit dickem Gehalt.

„Höher, schneller, weiter“ überdenken wir grundlegend. Ohne dabei den Fokus auf gutes Online Marketing zu verlieren. Einfach Marketing 3.0.

Glaubst du nicht?

Hier erfährst du, was wir alles können und anders machen.

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